Killing Soul
KILLING SOUL
In der klassischen Triobesetzung Gitarre, Bass, Schlagzeug erzeugen die Jungs einen erdigen, warmen Sound, wie ihn die ganze geleckte Retrobluesrockwelle nicht zustande brachte.
Der Gitarrist mit dem biblischen Namen The Youngest lässt seine Sparklegitarre jaulen, bratzen und kreischen, dass die Schwarte nur so kracht. Keine Note ist zuviel, kein Solo klingt affektiert. Jack White könnte sich ruhig eine Scheibe davon abschneiden. Man mag es kaum niederschreiben: In seinen besten Momenten ist The Youngest ein verführerischer Magier, ein Schamane des ewigen Rootsrock, dessen Gesang zwischen espenlaubzittriger Nervosität und auftrumpfender Freiheitsbekundung oszilliert und eines dabei unverrückbar klarstellt: Solange es Rockmusik gibt, ist die Freiheit auf Erden möglich. Am Bass lässt Paul Schuster wohlplatzierte „big bass note“ Bomben detonieren, die seinen Gitarristen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, das Publikum aber aufs angenehmste in der Herzgegend massieren. In Kombination mit dem Schlagzeuger Martin Wahl, ein Gigolo vor dem Herrn, pumpt einem der Beat eine gehörige Portion Kick-Ass-Attitüde durch die Adern.
Wie lautet also das Fazit? Wer zu spät kommt, verpasst den Anfang vom Gottesdienst. Selten war es so schön, sich die Seele töten zu lassen.”
Florian Brinkmann
Cassis
Cassis wurde 2005 von mir gegründet, als ich beschloss einen Gitarrenspieler zu suchen, um mit diesem Musik auf der Akustikgitarre zu machen. Also suchte und fand ich gegen Ende des besagten Jahres einen Mitspieler namens Nick. Zusammen starteten wir mit ein paar Coversongs und nach und nach kamen selbstkomponierte Stücke hinzu. Schon 2006 spielten wir dann auf der einen oder anderen Dresdener Bühne. Etwa zweieinhalb Jahre nach Bandgründung wurde es Zeit sich Verstärkung zu holen: Eine Rhythmusfraktion musste her. So setzten wir im Winter des Jahres 2007 den Jonathan ans Schlagzeug und den Alex stellten wir an den Kontrabass. Leider musste uns Nick wegen eines neuen Jobs im Juli 2008 verlassen und kurz darauf leider auch Alex.
Tja und da ich diesen herben Verlust irgendwie kompensieren musste, holte ich mir dann statt eines neuen Gitarristen gleich zwei und auch an den Bass kam ein neuer Mann.
Um das noch einmal zusammen zu fassen: Aus dem Duo wurde ein Quartett, nach sieben Monaten wurde daraus ein Trio aus dem dann später ein Quintett wurde.
Dawn
Im Osten geht die Sonne auf! Dawn eine Band aus Dresden, Dawn wie Morgendämmerung, weil die Bandmitglieder Nachteulen sind und manchmal bis zur Dämmerung spielen und proben.
Im Sommer 2010 stieß die neue Frontfrau Sophie zu den drei Jungs und ließ seit dem ihr Texte und Emotionen in die neuen Lieder einfließen. Die Inspiration durch Lichter, die Ausblicke und die gewissen Melodien, die in dieser Stadt erklingen, ließen den Song „Stadt“ entstehen. Den Sound of Dresden spielt die Stadt durch ihre prunkvolle Architektur, mit ihre zahlreichen Kirchen und den Chören ganz von selbst, was Ihr einzigartiges Flair ausmacht. Ebenso weit gefächert, präsentiert sich die Band DAWN mit ihrem melodiösen und tanzbaren Sound zwischen deutschem Pop und Rock.